Was sind zu entfernende Staubkörnchen und Kratzer? Was sind zu erhaltende Bildinformationen? Wer kennt nicht dieses Problem bei der softwarebasierenden Staub- und Kratzerentfernung! Dies ist jetzt mit SilverFast iSRDgelöst, denn SilverFast iSRD nutzt zur Fehlerdetektion den Infrarotkanal der Hardware. Dank der langen Wellenlänge kann infrarotes Licht die Farbemulsion von Negativen und Dias nahezu ungehindert durchstrahlen. Kratzer, Staubpartikel und Flusen dagegen werfen einen Schatten. Das macht man sich in iSRD zu Nutze. Dazu wird das Bild in zwei Durchgängen gescannt. Im ersten Durchgang wird der Infrarotscan ausgeführt, im zweiten Durchgang der reguläre RGB-Scan. Anschließend erfolgt die rechnerische Staub- und Kratzerentfernung über einen zusätzlichen Bildkanal, der automatisch aus dem infraroten Bild erstellt wird. Das Ergebnis dieser Korrektur wird im Prescan angezeigt.
Manuell oder automatisch?
Im Automatik-Modus arbeitet SilverFast iSRD ganz von allein. Der Wirkungsbereich umfasst dabei den gesamten Inhalt des aktiven Scanrahmens. Der Anwender braucht keine Einstellungen vorzunehmen. Ist der manuelle Modus aktiviert, so kann im Dialog entschieden werden, ob man mit iSRD oder nur mit der klassischen SRD-Funktion arbeiten möchte.
Die Vorteile der manuellen Bedienung von iSRD
- Mit dem Setzen von Ebenen und Masken besteht die Möglichkeit, unterschiedlich starke Korrekturen auf bestimmte Bildteile anzuwenden. iSRD arbeitet dann nur innerhalb der ausgewählten Bereiche.
- Zusätzlich können iSRD und SRD parallel eingesetzt werden. So maximiert man die positiven Effekte beider Technologien und minimiert ungewollte Nebenwirkungen.
- Die Empfindlichkeit der Fehlererkennung kann manuell eingestellt werden. Je empfindlicher die Software reagiert, desto mehr Defekte werden erkannt.
- Über die Korrekturausdehnung wird der Bereich um einen Defekt bestimmt.





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