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3. Zusammenfassung der Arbeitsschritte

SilverFast 8 ist eine sehr mächtige Software, wenn es darum geht, große und kleine Bestände an Aufsichtvorlagen zu digitalisieren. Dank Technologien wie dem WorkflowPilot ist es trotz der Komplexität seiner Werkzeuge nicht nur für Profis, sondern auch für Hobby-Anwender ein einfach anzuwendendes Programm, mit dem Scanergebnisse höchster Qualität erzielt werden können.

Beim Scannen mit dem WorkflowPilot werden dem weniger erfahrenen Anwender viele Aufgaben abgenommen. So braucht er sich um die Reihenfolge, in der die Werkzeuge idealerweise angewendet werden, keine Gedanken zu machen. Zu allen Werkzeugen werden in jedem Arbeitsschritt kurze Hilfetexte angezeigt, so dass stets klar gemacht wird, wozu das aktuelle Werkzeug dient. Dem Anwender steht es dann trotzdem noch frei zu entscheiden, ob das jeweilige Werkzeug für sein aktuelles Motiv sinnvoll ist oder ob er es lieber nicht anwenden möchte. Ansonsten ist die Vorgehensweise mit WorkflowPilot derjenigen ohne sehr ähnlich, sogar weitgehend identisch.

Jeder Scan beginnt damit, dass eine Vorschau vom Vorlagenglas erstellt wird, um anschließend den zu scannenden Bereich auszuwählen. Mit der Lupe wird der Scanbereich auf Fenstergröße herangezoomt, damit der Scanrahmen präzise eingestellt werden kann.

Anschließend müssen die Auflösung und die Abmessungen des Scans festgelegt werden. Diese richten sich nach dem vorgesehenen Einsatzgebiet für das digitalisierte Bild. Für eine Diashow auf dem heimischen Fernseher kann beides geringer gehalten werden. Soll das Bild hingegen im Digitaldruck verwendet werden, sind höhere Werte notwendig. Es ist daher wichtig, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, welcher Zweck mit dem Scan verfolgt werden soll. Weiter geht es mit der Rekonstruktion von Schwarz- und Weißpunkt sowie den Mitten. Das passende Werkzeug hierfür ist die Pipette. Sind diese Werte eingestellt, wird die Detailzeichnung in den Lichter- und Schattenbereichen verbessert. Im Histogramm kann dazu der jeweils verfügbare Bereich der Tonwertskala für die Lichter und Schatten vergrößert werden. An der Gradationskurve lassen sich dann der Kontrast und die Mittenbetonung so anpassen, dass ein stimmiger Gesamteindruck entsteht.

Im nächsten Schritt wird der Schärfeeindruck des Bildes mit einer Unscharf-Maskierung verbessert. Auch wenn der Begriff leicht irreführend ist, werden mit diesem Werkzeug sehr große Verbesserungen erzielt.

Lange gelagerte Fotos verändern gewöhnlich ihre Farbe und bekommen einen Farbstich. Diesen kann man auf verschiedene Weisen beseitigen. Zunächst einmal gibt es in SilverFast 8 verschiedene Bildautomatiken, die in den allermeisten Fällen zu sehr guten Ergebnissen führen. Mit den Werkzeugen für die globale Farbkorrektur (GCC) und für die selektive Farbkorrektur lässt sich dann noch der Feinschliff an der Lichtstimmung eines Bildes anbringen. Mit etwas Übung lassen sich diese Werkzeuge so einfach und intuitiv bedienen, dass die Verwendung der Bildautomatiken auch problemlos ausgelassen werden kann.

Falls die Vorlage beschädigt ist, können mit der Staub- und Kratzerentfernung (SRD) von SilverFast 8 diese Defekte behoben werden. Das Werkzeug kann auf das gesamte Bild angewendet werden, mit Hilfe von frei definierbaren Masken aber auch nur auf bestimmte Bildbereiche. Die verschiedenen Einstellmöglichkeiten der SRD erlauben es, Defekte im Bild sehr gezielt zu beheben.

Ist alles nach Wunsch eingestellt, kann der eigentliche Scan mit einem Klick auf den Scannen-Knopf durchgeführt werden. SilverFast 8 empfängt die Bilddaten vom Scanner und führt alle in den Werkzeugen eingestellten Bildverbesserungen vor.


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